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  • Reiseberichte

Mit MSC Divina in Frankreich, Italien und Spanien

Reisezeit:
15.06. – 21.06.2018
Route & Schiff:
Mittelmeer & MSC Divina
Routenverlauf:
Marseille, Genua, Civitavecchia/Rom, Palermo, Cagliari, Palma de Mallorca, Valencia
Autorin:
Mirjam
Lieblingsgetränk:
Daiquiri Strawberry Zero (Mirjam), Gin Tonic (Daisy)
Reisehighlights:
Foto auf der Swarovski-Treppe, Rutschen, 4D-Kino, Ausschiffen von Civitavecchia
Lieblingsziel:
Palermo

Nachdem Mirjam zuletzt von ihrem perfekten Tag auf MSC Divina berichtet hat, stellt Sie Ihnen nun die verschiedenen Ausflüge vor, die sie und ihre Reisebegleiterin Daisy während ihrer MSC Seminarreise durchs Mittelmeer unternommen haben.

Der erste Tag

Wie bereits berichtet verbringen Daisy und ich den ersten Tag komplett an Bord von MSC Divina, da wir einige Programmpunkte haben und Informationen rund ums Schiff und die Reederei selbst sammeln wollen. Dementsprechend kommen wir leider nicht in den Genuss, Genua kennenzulernen. Während des Essens am Abend in der „Villa Rossa“ erzählen uns Mitreisende, die in der italienischen Stadt von Bord gegangen sind, dass Genua auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Besonders sehenswert soll die Piazza De Ferrari im Zentrum der Stadt sein.

Zu Besuch beim Papst

Am Sonntagmorgen geht es für uns dann recht früh los: Gegen 07:00 Uhr legen wir in Civitavecchia an und nach einer kleinen Stärkung sitzen Daisy und ich in einem kostenlosen Shuttlebus, der uns aus dem Hafengelände rausbringt. An einem großen Platz angekommen warten einige Händler, die Touristen eine Taxifahrt nach Rom anbieten. Hier kommt man sich vor, als wäre man auf einem orientalischen Souk (Markt) gelandet, weil lebhaft und lauthals mit verschiedenen Angeboten geworben wird. Daisy und ich entscheiden uns, eine Fahrt für 35 Euro pro Person zu buchen. So sitzen wir kurze Zeit später mit sechs weiteren Reisenden und einem netten italienisch sprechenden Fahrer im Kleinbus.

Rom Petersdom

Nach etwa einer Stunde kommen wir an unserer ersten Station in Rom an: dem Petersplatz. Am Check-In erfahren wir, dass der Papst um 12:00 Uhr auf den Balkon treten und eine Sonntagsansprache halten wird. Dementsprechend warten wir die wenigen Minuten bis Mittag ab, bis Papst Franziskus rauskommt und zur Masse spricht. Die Stimmung ist andächtig und ich bin wirklich dankbar, diesen Moment mitzuerleben.

Als nächstes besuchen wir den Navona Square, einen wunderschönen Platz im Stadtviertel Parione. Hier reiht sich ein süßes kleines Restaurant an das nächste und Daisy und ich beobachten das Treiben, das sich an dieser Stelle abspielt. Dann geht es weiter zum Trevi Brunnen. Er ist der bekannteste und mit rund 26 Meter Höhe und etwa 50 Metern Breite der größte Brunnen Roms. Einer Legende zufolge soll es Glück bringen, eine Geldmünze über die Schulter in diesen Brunnen zu werfen. Dementsprechend testen Daisy und ich den Brauch und sind gespannt, ob der Mythos in nächster Zeit wahr wird.

Rom Trevi Brunnen
Rom Kolosseum

Unser letzter richtiger Stopp, das Kolosseum, fasziniert mich sehr: Wenn man sich vorstellt, dass es früher als Austragungsort für höchst grausame und brutale Veranstaltungen diente, die von Mitgliedern des Kaiserhauses zur Belustigung und Unterhaltung der freien Bewohner Roms und des römischen Reiches ausgerichtet wurden, wird einem ganz anders zumute. Daisy und ich umrunden das Amphitheater, sprechen über die Geschichte der Stadt und machen einige Fotos, bevor es wieder zurück zum Bus geht.

Zum krönenden Abschluss bringt uns unser italienischer Fahrer noch zu einem Aussichtspunkt, von dem man einen wunderschönen Blick über ganz Rom hat. Anschließend geht es zurück nach Civitavecchia, von wo aus wir per Shuttle-Bus zum Schiff gebracht werden.

Begeistert von all den Eindrücken treffen wir uns um 19:00 Uhr mit unserer Expedienten-Gruppe in der „Villa Rossa“ zum Abendessen und tauschen uns über die erlebten Ereignisse des Tages aus. Dabei erfahren wir, dass die anderen mit einem Zug nach Rom reingefahren sind und einen deutlich stressigeren Tag hatten, als Daisy und ich.

Deshalb ein kleiner Tipp an dieser Stelle: Auch wenn die Händler an dem Platz in Civitavecchia aufdringlich wirken könnten, sollten Sie sich auf die Gespräche einlassen und schauen, ob Sie einen guten Preis für eine Fahrt nach Rom ausmachen können. So sehen Sie nämlich die schönsten Orte der Stadt, können selbst über die Dauer der Aufenthalte entscheiden und werden pünktlich zum Schiff zurückgebracht, wenn Sie mit dem Fahrer richtig kommunizieren. Italienisch ist hierbei zwar von Vorteil, allerdings nicht zwingend notwendig.

Ein Palast in Palermo

Nach einem reichhaltigen Frühstück im Buffetrestaurant machen wir uns gemeinsam mit zwei anderen Gruppenteilnehmern auf, Palermo zu Fuß zu erkunden. Als Erstes kommen wir über die „Piazza Castel Nuovo“ zur „Via della Libertà“, einer langen Shoppingstraße mit Geschäften wie Gucci, Louis Vuitton und vielen weiteren. Zwar könnte ich hier Stunden verbringen und mir einfach die Schaufenster ansehen, allerdings stehen noch weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Plan, weshalb wir weiterziehen. Über die „Piazza G. Verdi“, auf der sich das Stadttheater befindet, kommen wir in die „Via Maqueda“ – eine Shoppingstraße für Touristen. Nach einer kleinen Runde durch die Geschäfte machen wir uns auf den Weg zum „Capo“, einem Markt mit Street Food und Souvenirs. Hier gönnen wir uns eine große Tüte mit frischen Kirschen und genießen diese bei strahlendem Sonnenschein.

Kurze Zeit später erreichen wir die „Piazza Sett´Angeli“. Hier komme ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, denn die „Kathedrale Maria Santissima“ wirkt wie ein wunderschöner Palast. Auch von innen ist die Kathedrale einfach atemberaubend und auch wenn der Fußweg bis dorthin vom Hafen nicht unbedingt kurz war, bin ich mir sicher: Dieser Ort ist jetzt schon mein absolutes Lieblingsziel der Reise und ich werde eines Tages hierher zurückkommen, um die Stadt noch genauer zu erkunden!

Palermo Kathedrale Maria Santissima
Palermo Theater
Palermo kleiner Hafen

Zufrieden kehren wir zum Schiff zurück und erleben einen wunderschönen Galaabend auf MSC Divina.

Heißer Tag in Cagliari

Cagliari Hafen

Am nächsten Morgen gönnen wir uns ein leckeres Frühstück auf der Kabine und gehen anschließend von Bord. Mittlerweile befinden wir uns in Cagliari, Sardinien. Da man die Stadt ebenfalls nach einem kurzen und kostenlosen Bustransfer aus dem Hafengelände zu Fuß erkunden kann, ziehen Daisy und ich los. Dieses Mal machen wir uns allerdings keinen Plan, sondern schauen, wohin uns die Wege bringen. Das Resultat: Zunächst kommen wir an einigen Geschäften vorbei, schauen uns die ein oder andere Kirche von außen an und landen noch in der Altstadt mit wunderschönen kleinen Häuschen. Da es wirklich heiß ist und wir durstig sind, holen wir uns in einer Gelateria etwas zu trinken, bevor wir wieder an Bord von MSC Divina gehen.

Den Nachmittag verbringen wir damit, unserer Arbeit nachzugehen und weitere Informationen über MSC zu sammeln. Glücklicherweise erfahren wir, dass an diesem Tag eine Hochzeit an Bord stattfindet, die wir dann auch live miterleben.

Strandtag in Palma de Mallorca

Den letzten Tag nutzen Daisy und ich, um noch mehr Informationen über MSC zu gewinnen. Dementsprechend gut gelegen kommt uns hierfür die Feedbackrunde unserer Seminarreise, die mit einer Präsentation über die aktuellen Fakten und Zukunftspläne der Reederei abschließt. Nachdem wir auch noch den Yacht Club erkundet haben, gehe ich mit einigen Mitreisenden in Palma de Mallorca von Bord und verbringe während dieser Reise meinen ersten Tag am Sandstrand.

Mein Fazit: Ich würde jedem einen solchen Tag auf Mallorca empfehlen! Der Strand zieht sich sehr weit, weshalb man nicht wie die Ölsardinen mit anderen Urlaubern auf einem Fleck liegt und ausreichend viel Privatsphäre hat. Außerdem ist alles sehr gepflegt und das Wasser sauber. Ein perfekter Ort zur Erholung! Das einzige Manko: Touristen müssen vor allem bei Taxifahrten raus aus dem Hafengelände aufpassen, dass sie nicht zu viel zahlen. Es ist immer gut, wenn ein Mitfahrer spanisch beherrscht und auf die Preise besteht, die an Tafeln am Hafen ausgeschrieben sind.

Palma Strand
Mirjam in Palma
Palma Kathedrale

„Grazie a tutti“

Nachdem ich nun sowohl in diesem als auch in dem vorigen Reisebericht einige meiner Reiseerlebnisse mit und auf MSC Divina verschriftlicht habe, möchte ich abschließend noch einmal „Grazie a tutti“ sagen! Danke an MSC für die tolle Organisation der Seminarreise, an unsere Expedienten-Gruppe für eine wunderbare Zeit und natürlich an EURESAreisen, dass wir diese Kreuzfahrt erleben durften! Daisy und ich haben viele hilfreiche Informationen gesammelt und ein unvergessliches Abenteuer erlebt.

Mirjam und Daisy

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